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Blinken, oder eben nicht

Für die Beobachtungsstudie hat das KFV rund 18.500 Beobachtungen an Kreisverkehren und Kreuzungen ausgewertet. Geblinkt wird beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr, nicht beim Einfahren.

70 Prozent der Rad- und E-Scooter-Fahrenden geben beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr kein Handzeichen, bei Bussen sind es 21 Prozent. Gerade die leichten Fahrzeuge sind im Unfall am verletzlichsten.

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Wer ohne Freisprecheinrichtung telefoniert oder am Handy tippt, blinkt in 52 Prozent der beobachteten Fälle nicht. Über alle Kfz-Lenkenden hinweg sind es 33 Prozent.

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Mehr als ein Viertel der Verletzten an Kreisverkehren war mit Fahrrad oder E-Scooter unterwegs. Nur bei Pkw liegt der Anteil höher.

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An herkömmlichen Kreuzungen liegt der Anteil der Blink-Muffel bei 19 Prozent, am Kreisverkehr bei 33 Prozent.

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Gemessen am gesamten Unfallgeschehen passieren an Kreisverkehren vergleichsweise wenige Unfälle mit Personenschaden, weil dort langsam gefahren wird. Werte gerundet.

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Daten & Methodik

Verkehrssicherheitsreport 2026
Daten für das Jahr 2025, veröffentlicht am 31. August 2026
Kreisverkehr-Beobachtungsstudie
rund 18.500 Beobachtungen in Österreich, 26.09. bis 16.11.2025, veröffentlicht am 4. August 2026
Umfrage junge Menschen
repräsentativ, 1.000 Personen im Alter von 16 bis 24 Jahren, Mai 2026, veröffentlicht am 9. Juli 2026
Unfalldaten
KFV-Auswertung der Straßenverkehrsunfallstatistik 2023 bis 2025